Entnahmerechner
Plane deinen Ruhestand-Cashflow: Depot, Renten, Steuern, Inflation – DACH-weit.
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Der Entnahmerechner beginnt dort, wo der Zinseszinsrechner aufhört: beim echten Ruhestands-Cashflow. Er verbindet Portfolio-Entnahmen, Renteneinkommen, erwartete Renditen, Inflation und länderspezifische Steuern für Deutschland, die Schweiz und Österreich, damit aus einem Vermögen ein sauberer Monatsplan wird.
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Beispielrechnungen
55 Jahre alt, Ruhestand mit 67, Lebenserwartung 90, 500.000 EUR ETF-Depot, 1.500 EUR gesetzliche Rente, 60/30/10-Portfolio und 4 Prozent Startentnahme mit Inflationsanpassung.
Der Simulator startet mit 20.000 EUR Entnahme im ersten Ruhestandsjahr. Das ergibt etwa 3.033 EUR Netto pro Monat im ersten Jahr, durchschnittlich 3.407 EUR Netto und rund 488.701 EUR Restportfolio am Planungsende.
Im Beispiel wird das Depot nicht aufgebraucht. Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag, Sparerpauschbetrag und Fonds-Teilfreistellung fließen im deutschen Steuerblock ein.
700.000 EUR Depot, 1.500 EUR Rente, Startentnahme 5 Prozent, Obergrenze 6 Prozent, Untergrenze 3,5 Prozent und automatische Anpassung bei Portfolio-Schwankungen.
Das erste Jahr beginnt mit 35.000 EUR Entnahme. Im Modell entstehen etwa 4.162 EUR Netto pro Monat im ersten Jahr, 4.176 EUR durchschnittlich und rund 578.218 EUR Endvermögen.
Guardrails sind besonders nützlich, wenn der Lebensstandard planbar bleiben soll, aber schlechte Marktphasen nicht blind ausgesessen werden sollen.
60 Jahre alt, Pensionierung mit 65, Zürich, 2.400 CHF AHV, 1.800 CHF Pensionskassenrente, 800.000 CHF Depot und dynamische Entnahme von 4 Prozent.
Die erste Entnahme liegt bei 32.000 CHF. Das Modell zeigt rund 6.599 CHF Netto pro Monat im ersten Jahr, durchschnittlich 6.664 CHF und ca. 842.657 CHF Restportfolio.
Schweizer Ergebnisse reagieren stark auf Kanton, Vermögenssteuer, Kapitalbezugssteuer und die Frage, ob Vorsorgegelder als Rente oder Kapital bezogen werden.
60 Jahre alt, Pension mit 65, 2.200 EUR gesetzliche Pension, 600.000 EUR Wertpapierdepot und fixe Entnahme von 2.500 EUR pro Monat mit Inflationsanpassung.
Das Modell entnimmt im ersten Jahr 30.000 EUR. Es bleiben etwa 4.248 EUR Netto pro Monat im ersten Jahr, 4.819 EUR durchschnittlich und ca. 135.560 EUR Depotwert am Ende.
Bei Österreich berücksichtigt der Rechner Einkommensteuer auf Pensionen sowie KESt-Logik für Kapitalerträge. Eine fixe Entnahme fühlt ruhig an, braucht aber regelmäßige Kontrolle.
Häufige Fragen
Was berechnet der Entnahmerechner genau?
Der Rechner simuliert Jahr für Jahr, wie sich ein Portfolio im Ruhestand entwickelt. Er addiert Renten und andere Einkommen, berechnet die Entnahme nach gewählter Strategie, schätzt Steuern und zeigt Netto-Cashflow, Endvermögen und ein mögliches Aufbrauchalter.
Was ist die 4-Prozent-Regel?
Die 4-Prozent-Regel entnimmt im ersten Ruhestandsjahr 4 Prozent des Startportfolios und passt diesen Betrag danach an die Inflation an. Sie ist ein nützlicher Startpunkt, aber keine Garantie. Steuern, Rentenbeginn, Bewertungsniveau, Währung, Anlagequote und Lebenserwartung können die passende Entnahmerate deutlich verändern.
Welche Entnahmestrategien kann ich vergleichen?
Sie können feste Monatsbeträge, dynamische Prozententnahmen, die 4-Prozent-Regel, Guardrails, einen Perpetual-Ansatz und Bucket-Logik vergleichen. Starre Strategien sind einfach planbar, dynamische Strategien reagieren besser auf Märkte, Guardrails verbinden beides und reduzieren das Risiko zu hoher Entnahmen nach schlechten Jahren.
Wie werden deutsche Steuern auf Depotentnahmen modelliert?
Für Deutschland werden Kapitalerträge mit Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag, optionaler Kirchensteuer, Sparerpauschbetrag und Fonds-Teilfreistellung betrachtet. Aktienfonds profitieren im Modell von 30 Prozent Teilfreistellung, Mischfonds von 15 Prozent. Gesetzliche Renten fließen zusätzlich mit ihrem Besteuerungsanteil in die Einkommensteuerlogik ein.
Was macht der Gewinnanteil im Depot?
Der Gewinnanteil beschreibt, welcher Teil einer Entnahme steuerpflichtiger Kapitalgewinn ist. Ein Depot mit 30 Prozent Gewinnanteil löst bei gleicher Entnahme weniger Steuer aus als ein Depot mit 80 Prozent Gewinnanteil. Für ältere, stark gestiegene ETF-Depots ist dieser Wert deshalb wichtig.
Wie funktioniert die Schweizer Steuerlogik?
Schweizer Resultate berücksichtigen kantonale Unterschiede im Modell, Vermögenssteuer, Verrechnungssteuer auf Erträge und Kapitalbezugslogik für Vorsorgegelder. Besonders wichtig ist die Staffelung von Säule-3a- und Pensionskassenbezügen, weil Kapitalbezugssteuern progressiv sein können.
Wie werden österreichische Kapitalerträge berücksichtigt?
Für Österreich trennt der Rechner Zinsen, Dividenden und Kursgewinne vereinfacht nach KESt-Logik. Spar- und Bankzinsen werden anders behandelt als Dividenden und realisierte Kursgewinne. Pensionen laufen zusätzlich durch den österreichischen Einkommensteuertarif.
Berücksichtigt der Rechner Inflation?
Ja. Sie können die Inflation in die Entnahmestrategie einbeziehen und zwischen nominaler und realer Sicht unterscheiden. Das ist wichtig, weil 3.000 EUR Netto heute nicht dieselbe Kaufkraft haben wie 3.000 EUR Netto in 20 Jahren.
Was ist Renditereihenfolgerisiko?
Renditereihenfolgerisiko bedeutet, dass schlechte Börsenjahre direkt zu Beginn des Ruhestands besonders gefährlich sind. Wer in fallenden Märkten hohe Beträge entnimmt, verkauft mehr Anteile und nimmt dem Portfolio Erholungskraft. Guardrails, Cash-Puffer und niedrigere Startentnahmen können dieses Risiko dämpfen.
Ist das Aufbrauchalter eine Prognose?
Es ist eine Modellmarke, keine Vorhersage. Das Aufbrauchalter zeigt, ab welchem Alter das Portfolio unter den gewählten Annahmen auf null fällt. Schon kleine Änderungen bei Rendite, Inflation, Steuer, Entnahmehöhe oder Rentenbeginn können das Ergebnis verschieben.
Passende Rechner
- Rentenrechner für Deutschland, Schweiz und ÖsterreichSchätzen Sie zuerst gesetzliche und betriebliche Rente, bevor Sie die Depotentnahme planen.
- Zinseszinsrechner für den VermögensaufbauBerechnen Sie, welches Depot bis zum Rentenbeginn realistisch aufgebaut werden kann.
- Schweizer Steuervergleich nach KantonPrüfen Sie kantonale Unterschiede, wenn Sie Schweizer Renten- oder Depotentnahmen planen.
- Brutto-Netto-Rechner für laufendes EinkommenVergleichen Sie heutiges Netto mit dem geplanten Netto im Ruhestand.
Vertiefende Ratgeber
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