Steuervergleich Schweiz

Einkommens- und Vermögenssteuer in allen Schweizer Gemeinden auf interaktiver Karte vergleichen.

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Der Steuervergleich Schweiz zeigt, wie stark Ihr Wohnort die Steuerrechnung prägt: Bundessteuer, Kantonssteuer, Gemeindesteuer, Kirchensteuer, Vermögenssteuer, Quellensteuer-Modus und Sozialabgaben werden zu einem klaren Netto-Bild verdichtet. Optional können Sie zusätzlich die Krankenkassenprämie nach Kanton und Franchise einbeziehen, weil sie in der Schweiz privat nach der Lohnabrechnung bezahlt wird. Die Karte macht aus abstrakten Steuerfüssen eine konkrete Entscheidung: Welche Gemeinde kostet Sie wie viel, und wo beginnt der Unterschied wirklich weh zu tun?

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Beispielrechnungen

Zürich, ledig, CHF 100'000 Einkommen

Alleinstehend, konfessionslos, CHF 100'000 Bruttoeinkommen, CHF 50'000 Reinvermögen, Steuerjahr 2026.

ca. CHF 11'848 Einkommens- und Vermögenssteuer; ca. CHF 77'428 Netto nach Steuern und Sozialabgaben

Dieses Profil zeigt sehr schön, warum die Gemeinde zählt: In Zürich entstehen im Modell rund CHF 6'500 mehr Steuern als in Zug/Baar bei gleichem Profil.

Zug, Doppelverdiener-Familie, CHF 200'000 Haushaltseinkommen

Verheiratet, zwei Kinder, CHF 120'000 plus CHF 80'000 Erwerbseinkommen, CHF 300'000 Vermögen, konfessionslos.

ca. CHF 7'052 Steuerbelastung im Profil; effektive Gesamtbelastung inkl. Sozialabgaben rund 14,3 %

Zug und Baar landen in vielen Profilen ganz vorne. Mit dem Säule-3a-Schalter können Sie zusätzlich prüfen, wie stark der Maximalabzug Ihre konkrete Steuerlast senkt.

Genf, Expats mit CHF 150'000 Einkommen

Alleinstehend, CHF 150'000 Bruttoeinkommen, CHF 200'000 Reinvermögen, Quellensteuer-Modus oder ordentliche Veranlagung vergleichbar machen.

im ordentlichen Profil ca. CHF 30'367 Steuern; ca. CHF 105'129 Netto nach Steuern und Sozialabgaben

Bei ausländischen Arbeitnehmenden mit B-/L-/G-Bewilligung ist die Quellensteuer oft der Einstiegspunkt; ab CHF 120'000 Jahreseinkommen wird die nachträgliche ordentliche Veranlagung relevant.

Bern, Rentnerhaushalt mit CHF 120'000 Einkommen

Verheiratet, pensioniert, CHF 120'000 Einkommen, CHF 1'500'000 Reinvermögen, konfessionslos.

ca. CHF 22'504 Steuern, davon rund CHF 6'694 Vermögenssteuer

Bei Vermögen verschieben sich die Gewinner oft anders als beim reinen Lohnprofil. Genau deshalb gehört Vermögen in den Vergleich.

Lausanne, Familie mit CHF 150'000 Einkommen

Verheiratet, zwei Kinder, CHF 150'000 Haushaltseinkommen, CHF 200'000 Vermögen.

ca. CHF 19'105 Steuerbelastung; rund CHF 116'391 Netto nach Steuern und Sozialabgaben

Der Vergleich zwischen Waadt, Genf, Bern, Zürich und Zug macht sichtbar, ob ein Umzug steuerlich nur nett klingt oder wirklich relevant ist.

Häufige Fragen

Warum unterscheiden sich die Steuern in der Schweiz so stark nach Gemeinde?

Die Schweiz besteuert Einkommen und Vermögen föderal: Der Bund erhebt die direkte Bundessteuer, Kantone und Gemeinden haben eigene Tarife, Steuerfüsse und Abzüge. Dadurch kann derselbe Haushalt je nach Wohnort deutlich anders belastet werden. Der Rechner macht diese Differenz auf Gemeindeebene sichtbar, nicht nur als groben Kantonsvergleich.

Welche Daten nutzt der Schweizer Steuervergleich?

Der Rechner nutzt lokal vorverarbeitete Schweizer Gemeindedaten und Steuerbelastungswerte, die aus der ESTV-Logik beziehungsweise vorberechneten Profilen abgeleitet sind. Die ESTV stellt Steuerrechner, Steuerstatistiken, kantonale Daten, Steuerfüsse und Steuermäppchen bereit. Sozialversicherungsbeiträge werden modellhaft geschätzt, damit aus der Steuerlast ein verständliches Netto-Bild entsteht.

Kann ich Einkommensteuer und Vermögenssteuer gleichzeitig vergleichen?

Ja. Sie können Reinvermögen erfassen, sodass die kantonale und kommunale Vermögenssteuer in die Gesamtbelastung einfliesst. Das ist wichtig, weil niedrige Einkommensteuern nicht automatisch niedrige Gesamtsteuern bedeuten, wenn Vermögen, Kinderabzüge oder kantonale Sonderregeln stark wirken.

Wie funktioniert der Quellensteuer-Modus?

Der Quellensteuer-Modus ist für ausländische Arbeitnehmende mit typischen B-, L- oder G-Konstellationen gedacht. Sie wählen Tarif und Kanton; der Rechner zeigt eine separate Quellensteuer-Perspektive. Ab CHF 120'000 Jahreseinkommen wird in vielen Fällen die nachträgliche ordentliche Veranlagung relevant, bei der die bereits bezahlte Quellensteuer angerechnet wird.

Was bringt der Säule-3a-Schalter?

Der Schalter simuliert den maximalen Säule-3a-Abzug für Angestellte mit Pensionskasse. Für 2025 und 2026 beträgt dieser Betrag CHF 7'258. Der tatsächliche Steuereffekt hängt vom Wohnort, Einkommen, Grenzsteuersatz und Ihrer persönlichen Situation ab.

Kann ich Krankenkassenprämien in den Schweizer Steuervergleich einbeziehen?

Ja, der Schalter ist aber bewusst standardmässig aus. Wenn Sie ihn aktivieren, zieht der Rechner die BAG-Krankenkassenprämie 2026 für Erwachsene im Standardmodell mit Unfall ab, abhängig vom Kanton und der gewählten Franchise. Bei Ehepaaren werden zwei erwachsene Prämien gerechnet. Kinderprämien und individuelle Versicherungsmodelle sind noch nicht enthalten, und die Prämie ist keine Steuer, sondern eine private Ausgabe nach der Lohnabrechnung.

Sind AHV, IV, EO, ALV, BVG und NBU exakt berechnet?

AHV/IV/EO und ALV lassen sich gut modellieren; BVG und NBU hängen stärker vom Arbeitgeber, Alter, Pensionskassenplan und Unfallversicherungstarif ab. Der Rechner zeigt deshalb eine plausible Sozialversicherungs-Schätzung und trennt diese von der eigentlichen Steuerbelastung.

Welche Gemeinden sind steuerlich am günstigsten?

Das hängt vom Profil ab. In vielen Beispielprofilen liegen Zuger Gemeinden wie Baar, Zug oder Walchwil weit vorne. Bei Familien, Rentnerhaushalten, Vermögen oder Quellensteuer kann sich die Rangfolge aber verschieben. Nutzen Sie deshalb das Top-10-Ranking für genau Ihr Profil.

Kann ich mit einem Umzug in der Schweiz wirklich Steuern sparen?

Ja, manchmal sehr deutlich. Der Rechner zeigt jährliche und monatliche Unterschiede sowie eine 10-Jahres-Projektion. Trotzdem gehört die Steuerersparnis in eine Gesamtbetrachtung: Miete, Immobilienpreise, Arbeitsweg, Kita, Krankenkasse und Lebensqualität können den reinen Steuervorteil überlagern.

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