Elterngeld-Rechner
Elterngeld nach BEEG 2025 für Deutschland: Basis vs. Plus, Geschwisterbonus und Steueroptimierung.
- Elterngeld Plus & Basis
- Geschwisterbonus
- PDF Export
- Ratgeber: Wohngeld 2026 →
Einkommen
Familie
Wählen Sie alle zutreffenden Bedingungen für den Geschwisterbonus:
Elterngeld-Variante
Geben Sie Ihre Daten ein, um Ihr Elterngeld zu berechnen.
Der Elterngeld-Rechner 2025/2026 macht aus Bruttoeinkommen, Beschäftigungsart, Steuerklasse, Geschwisterbonus, Mehrlingszuschlag und Bezugsvariante eine klare Monats- und Gesamtrechnung. Das ist besonders hilfreich, weil die eigentliche Entscheidung selten nur lautet: „Wie viel bekomme ich?“ Viel wichtiger ist: Basiselterngeld oder ElterngeldPlus, Steuerklasse noch rechtzeitig wechseln, Geschwisterbonus nutzen und die neue Einkommensgrenze sauber im Blick behalten.
Zuletzt aktualisiert:
Beispielrechnungen
Alleinerziehend oder allein betrachteter Elternteil, 3.000 € monatliches Bruttoeinkommen, Steuerklasse I, 12 Monate Basiselterngeld.
ca. 1.170 € Elterngeld pro Monat; ca. 14.040 € Gesamtbetrag
Im Modell ergibt sich ein Elterngeld-Netto von rund 1.800 €. Darauf werden 65 % Ersatzrate angewendet.
3.000 € Bruttoeinkommen, ElterngeldPlus statt Basiselterngeld, 24 Bezugsmonate.
ca. 585 € ElterngeldPlus pro Monat; ca. 14.040 € Gesamtbetrag
ElterngeldPlus halbiert im Rechner den Monatsbetrag und streckt ihn über doppelt so viele Monate. Das kann Liquidität glätten, besonders bei Teilzeit nach der Geburt.
Verheiratet, 3.000 € Bruttoeinkommen, Steuerklasse V, Partner-Einkommen unter der Einkommensgrenze, Geburt mehr als 7 Monate entfernt.
ca. 975 € pro Monat; bei Steuerklasse III im Modell ca. 1.365 €
Der Rechner zeigt hier ein Optimierungspotenzial von rund 390 € pro Monat beziehungsweise 4.680 € über 12 Monate. Ein Steuerklassenwechsel muss rechtzeitig wirksam werden.
3.000 € Bruttoeinkommen, Basiselterngeld, ein älteres Geschwisterkind unter 3 Jahren im Haushalt.
ca. 1.287 € Elterngeld pro Monat; 117 € Geschwisterbonus
Der Geschwisterbonus beträgt 10 % des Elterngeldes, mindestens 75 € und höchstens 180 € beim Basiselterngeld.
Häufige Fragen
Wer kann Elterngeld bekommen?
Elterngeld können Eltern bekommen, die ihr Kind nach der Geburt selbst betreuen, mit dem Kind in einem Haushalt leben, in Deutschland wohnen oder gewöhnlich hier leben und während des Bezugs nicht mehr als 32 Stunden pro Woche arbeiten. Der Rechner konzentriert sich auf die Geldhöhe aus Einkommen, Variante und Zuschlägen.
Wie hoch ist Elterngeld 2025/2026?
Basiselterngeld beträgt in der Regel 65 % bis 67 % des Elterngeld-Netto vor der Geburt, bei niedrigerem Einkommen auch mehr. Der Mindestbetrag liegt bei 300 € pro Monat, der Höchstbetrag bei 1.800 €. Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag können den Betrag erhöhen.
Welche Einkommensgrenze gilt ab April 2025?
Für Geburten ab dem 1. April 2025 entfällt der Anspruch, wenn das zu versteuernde Einkommen über 175.000 € liegt. Diese Grenze gilt nach offizieller Darstellung für Paare und Alleinerziehende. Maßgeblich ist nicht das Bruttoeinkommen, sondern das zu versteuernde Einkommen im letzten abgeschlossenen Veranlagungszeitraum vor der Geburt.
Was ist der Unterschied zwischen Basiselterngeld und ElterngeldPlus?
Basiselterngeld zahlt den höheren Monatsbetrag für kürzere Zeit. ElterngeldPlus zahlt in der Regel die Hälfte des Basisbetrags, dafür bis zu doppelt so lange. Bei gleichem Vor-Geburt-Einkommen ist der Gesamtbetrag oft ähnlich; ElterngeldPlus passt besser, wenn Einkommen nach der Geburt oder eine längere Bezugsplanung wichtig ist.
Wie viele Monate Elterngeld sind möglich?
Ein Elternteil kann in der Regel bis zu 12 Monate Basiselterngeld beziehen; gemeinsam stehen Eltern bis zu 14 Basiselterngeldmonate zur Verfügung, wenn beide Elternteile Elterngeldmonate nutzen. ElterngeldPlus kann den Zeitraum strecken. Alleinerziehende können die Partnermonate unter bestimmten Voraussetzungen allein nutzen.
Was bringt ein Steuerklassenwechsel vor der Geburt?
Die Steuerklasse beeinflusst das Elterngeld-Netto. Wer verheiratet ist und aktuell Steuerklasse IV, V oder VI hat, kann durch einen rechtzeitigen Wechsel in eine günstigere Steuerklasse mehr Elterngeld erhalten. Für die Wirkung zählt, dass die günstigere Steuerklasse überwiegend im Bemessungszeitraum gegolten hat; der Rechner nutzt dafür die praktische 7-Monate-Regel.
Wann gibt es Geschwisterbonus oder Mehrlingszuschlag?
Der Geschwisterbonus erhöht das Elterngeld um 10 %, mindestens 75 € und höchstens 180 € beim Basiselterngeld, wenn die gesetzlichen Altersgrenzen für Geschwisterkinder erfüllt sind. Bei Mehrlingsgeburten kommen 300 € pro weiterem Kind hinzu, also zum Beispiel 300 € bei Zwillingen.
Was ist der Partnerschaftsbonus?
Der Partnerschaftsbonus sind zusätzliche ElterngeldPlus-Monate, wenn beide Eltern parallel in Teilzeit arbeiten. Nach Familienportal sind 2, 3 oder 4 weitere Monate möglich, wenn beide im Durchschnitt 24 bis 32 Wochenstunden arbeiten. Alleinerziehende können den Bonus unter eigenen Voraussetzungen ebenfalls nutzen.
Was gilt bei Frühgeburt?
Bei Frühgeburten können zusätzliche Elterngeldmonate hinzukommen. Der Rechner modelliert Frühgeburt als zusätzliche Bezugsmonate und zeigt dadurch den höheren Gesamtbetrag. Die genaue Zahl hängt davon ab, wie viele Wochen vor dem errechneten Termin das Kind geboren wird.
Passende Rechner
- Nettoeinkommen vor der Geburt schätzenPrüfen Sie Gehalt, Steuerklasse und Abzüge als Grundlage Ihrer Familienplanung.
- Wohngeld nach der Geburt prüfenWenn das Haushaltseinkommen in Elternzeit sinkt, kann Wohngeld relevant werden.
- Bürgergeld-Anspruch vergleichenFür Haushalte mit sehr niedrigem Einkommen oder unsicherer Erwerbssituation.
- Elternzeit und Altersvorsorge planenLangfristige Auswirkungen von Teilzeit, Vorsorge und Familienzeiten einordnen.
Vertiefende Ratgeber
Einkommensteuer, Steuerklassen, Sozialabgaben, Soli und Kirchensteuer in einem praktischen Überblick.
Anspruch, Berechnung und Mietstufen: wer Wohngeld bekommt, wie die §19-Formel wirkt und was den Monatsbetrag wirklich bewegt.
Regelsätze, Anspruch und Berechnung: wer Bürgergeld nach SGB II oder Grundsicherung im Alter nach SGB XII bekommt, wie sich der monatliche Bedarf zusammensetzt und was die geplante Reform zur neuen Grundsicherung bedeutet.