Gewerbegrundsteuer-Rechner 2026
Gewerbegrundsteuer für Büros, Lager und Produktion in allen 7 Ländermodellen für Deutschland.
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Berechnen Sie die neue Grundsteuer für gewerblich genutzte Immobilien im Jahr 2026. Genau wie bei unserem Standardrechner für Wohnhäuser ermittelt dieser Rechner vollautomatisch den richtigen Hebesatz (Grundsteuer B) und den aktuellen Bodenrichtwert für Geschäftsgrundstücke, Bürogebäude und Produktionshallen. Egal ob Bundesmodell (Sachwertverfahren) oder Ländermodell – unser System wählt automatisch das korrekte Verfahren für Ihre Adresse.
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Beispielrechnungen
Baujahr 1990, Brutto-Grundfläche 150 m², Grundstück 200 m², Hebesatz 550 %.
ca. 680 € Gewerbegrundsteuer pro Jahr
NRW nutzt das Sachwertverfahren für Gewerbeimmobilien. Gebäudeart 'Geschäftsgrundstück' und Baujahr bestimmen maßgeblich die Normalherstellungskosten (NHK).
Gewerbliche Nutzfläche 1.200 m², Grundstücksfläche 800 m², durchschnittlicher Hebesatz 600 %.
ca. 3.450 € Gewerbegrundsteuer pro Jahr
Hessen nutzt das Flächen-Faktor-Verfahren, bei dem die gewerbliche Nutzfläche und die Grundstücksfläche mit einem lageabhängigen Faktor (basierend auf dem Bodenrichtwert) multipliziert werden.
Nutzfläche 3.000 m², Grundstück 5.000 m², Hebesatz 450 %.
ca. 8.550 € Gewerbegrundsteuer pro Jahr
Das bayerische Flächenmodell besteuert Gewerbe-Nutzflächen unabhängig vom Gebäudealter oder Bodenwert. Für große Produktions- und Lagerhallen ist dies oft ein Vorteil.
Grundstück 600 m², Bodenrichtwert 800 €/m², Hebesatz 400 %.
ca. 2.496 € Grundsteuer pro Jahr (Gesamtgebäude)
Baden-Württemberg besteuert rein den Bodenwert. Die Bebauung (ob Wohnen oder Gewerbe) spielt bei der Berechnung keine Rolle. Die 30%ige Ermäßigung der Steuermesszahl gilt jedoch nur für überwiegende Wohnnutzung.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied bei der Grundsteuer zwischen Wohnen und Gewerbe?
Für beide gilt grundsätzlich die Grundsteuer B. Der Hauptunterschied liegt im Bewertungsverfahren: Während Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen im Bundesmodell nach dem Ertragswertverfahren bewertet werden, gilt für Geschäftsgrundstücke (Büros, Handel, Industrie) zwingend das Sachwertverfahren. Im Sachwertverfahren werden die Herstellungskosten des Gebäudes und der Bodenwert getrennt bewertet.
Gibt es spezielle Hebesätze für Gewerbe?
Nein, die Unterscheidung zwischen Grundsteuer A (Land-/Forstwirtschaft) und Grundsteuer B (bauliche Nutzung) ist abschließend. Gewerbeimmobilien fallen unter die Grundsteuer B – sie zahlen also denselben Hebesatz wie private Wohnhäuser in derselben Gemeinde. Einige Kommunen planen jedoch für die Zukunft die Einführung einer 'Grundsteuer C' für unbebaute baureife Grundstücke.
Ist die Gewerbegrundsteuer auf Mieter umlegbar?
Ja. Wie bei Wohnimmobilien zählt die Grundsteuer auch im Gewerbemietrecht zu den umlagefähigen Betriebskosten (Nebenkosten). Wenn der Gewerbemietvertrag eine entsprechende Betriebskostenvereinbarung enthält, kann die Steuer vollständig an den gewerblichen Mieter weitergereicht werden.
Wie wird ein Mehrfamilienhaus mit Ladenlokal (Misch-Nutzung) bewertet?
Handelt es sich um ein gemischtgenutztes Grundstück, entscheidet der Anteil der Wohn- bzw. Nutzfläche über das Bewertungsverfahren (im Bundesmodell). Überwiegt der gewerbliche Teil, wird das gesamte Gebäude oft im Sachwertverfahren bewertet. Überwiegt die Wohnnutzung, kommt das Ertragswertverfahren zur Anwendung.
Spielt die Kleinunternehmerregelung bei der Grundsteuer eine Rolle?
Nein, die Grundsteuer ist eine Substanzsteuer (Objektsteuer), die unabhängig vom steuerlichen Status des Eigentümers (z. B. Umsatzsteuerpflicht, Kleinunternehmerregelung) erhoben wird. Sie richtet sich ausschließlich nach dem Wert, der Art und der Größe des Grundstücks und Gebäudes.
Können die Kosten abgeschrieben werden (Abschreibung/AfA)?
Die Grundsteuer für eine eigengenutzte Gewerbeimmobilie stellt eine sofort abziehbare Betriebsausgabe dar und mindert direkt den steuerpflichtigen Gewinn des Unternehmens. Bei fremdvermieteten Gewerbeimmobilien sind es Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung (sofern sie nicht ohnehin auf den Mieter umgelegt werden).
Passende Rechner
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- Gewerbesteuer-RechnerErmitteln Sie die Gewerbesteuerlast Ihres Unternehmens basierend auf dem Hebesatz.
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